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Erntedank und die Gaben des Lebens….

Wir haben in unserer fröhlich geschmückten Kirche Erntedankgottesdienst gefeiert...die fleissigen Helfer hatten sich grosse Mühe gegeben....viele frische Früchte leuchteten vom Altar und über allem schwebte die liebevoll gebundene Erntekrone...Pastor Dorow predigte über die Gaben der Natur und die Gaben und Begabungen die das Leben für uns bereithält... die sich aus uns heraus entwickeln... die jeder von uns in seinem Lebensgarten und Lebensfeld entdecken und entwickeln kann... seinen Lebensgarten gestalten... ganz nach Geschmack . ordentlich auf der Reihe haben... oder phantasievoller Wildwuchs... alles ist erlaubt und gern gesehen....ein anregender Predigttext, den man in Ruhe zuhause weiterwachsen lassen konnte.... zur Gelegenheit des Erntedankgottesdienstes hat Pastor Dorow auch den Dachboden unserer aller Kirche erobert und entdeckt.. denn durch ein Loch in der Decke... wird die Erntekrone herabgelassen... ein spannender Moment... dann wurde die Erntekrone durch die Kirche getragen..

draussen auf einen wartenden Kutschwagen verladen und ins Altenheim Sonneck gefahren... zu den Menschen,die jetzt in Ruhe auf das Leben in ihrem Lebensgarten zurückblicken und ein fröhliches Herbstfest gefeiert haben.... die Erntekrone hatte das Ehepaar Züffle ersteigert und wollte den schönen Anblick gerne mit den alten Menschen im Haus Sonneck teilen....Chef Christian Golek empfing die Erntekrone und die zahlreichen Gottesdienstgäste die der Erntkrone auf die Festwiese gefolgt waren.... hielt eine kurze Ansprache und verwöhnte dann alle mit frisch Gegrilltem und einem Gläschen Bier… dabei wurden bei strahlendem Oktoberwetter wohl noch viele Lebensgartenweisheiten ausgetauscht.. ihr Gottesdienstberichterstatter Ralf Utecht….


 

Einschulungsgottesdienst 05.09.2015

Die Schulkinder der neuen ersten Klasse ziehen pünktlich um 9:00 Uhr zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Schrade zum Lied „Wir sind Wunderkinder“ in die Kirche ein. Nach der Begrüßung durch Pastor Dorow singt die Gemeinde begleitet durch des Pastors Gitarre und Justin Haarstick (Konfirmand) am Cajon „Ich bin nicht allein“. Es beginnt ein fröhlicher Gottesdienst mit, wie ich finde, Familiengottesdienstcharakter. Auffällig laut und gut gelaunt, singen alle Gottesdienstteilnehmer mit.

 

Die zweite Klasse führt unter Leitung von Frau Ehlerding bunt gekleidet, wie unterschiedliche Insekten, das Anspiel „Die kleine Hummel Bommel“ auf. Bommel hat nur kleine Flügel und kann deshalb nicht fliegen. Sie fragt ihre Freunde um Rat – Lilli die Libelle mit besonders großen Flügeln, die Grille, die Raupe, die Wespe und viele mehr. Die Botschaft ist: Geh deinen Weg, Gott gibt dir dazu Kraft und Mut, alles hat einen Sinn. Dr. Weberknecht weiß woher man Mut bekommt und unterrichtet Bommel. Mut steckt nämlich im Herzen.

 

Die kleine Hummel stellt auf Ihrem Weg fest, dass alle ganz unterschiedlich sind. Jeder ist unterschiedlich begabt und kann etwas anderes. Gott gibt uns Kraft und Phantasie die Gaben zu nutzen. Er ist an unserer Seite, weil er will, dass unser Leben gelingt.

 

Die neuen Erstklässler haben im Vorfeld Zettel mit der Hummel Bommel darauf zum Ausmalen bekommen, welche Sie mitgebracht haben. Einzeln aufgerufen von ihrer Klassenlehrerin Frau Schrade kommen sie nach vorne und kleben die Zettel auf ein Poster für den zukünftigen Klassenraum.

 

Marc Gruber


Einladung der Ehrenamtlichen oder der Pastor kann Gitarre spielen....


Am 27.5.2015 hat Pastor Dorow alle ehrenamtlichen Helfer unserer Kirchengemeinde zum Dank und anschliessendem Grillen eingeladen... das kleine fröhliche Fest begann mit einer Andacht in der St.Thomas Kirche... sehr zur Freude und Überraschung der Teilnehmer übernahm Pastor Dorow auch den musikalischen Teil.. stimmte schwungvolle Kirchenlieder an die zu innigem Mitsingen animierten.... in der Andacht ging Pastor Dorow dem Satz nach.. IHR SEID DAS SALZ DER ERDE... und übertrug dies auf die vielen fleissigen Helfer in der Kirchengemeinde.. ohne die es ein reiches Gemeindeleben nicht gibt... Würstchengriller... Luftballonholer...Kümmerer... Putzfrau...
Hinweiser... Vorleser...Terminmacher...Bauarbeiter... Beaufsichtiger und Schreiber... und es gibt viele viele andere Begriffe die man für das breite Feld der ehrenamtlichen Aufgaben nennen kann..
beim Singen der Lieder die Pastor Dorow ausgesucht hat.. klingt aber auch die Freude durch.. die das Ehrenamt mit sich bringt... den jeder hat ja sein Ehrenamt freiwillig angetreten und bezieht Kraft und Freude dadurch...ein gegenseitiges Geben und Bekommen....nach der Andacht voller Dank für Alle ging es zum Gemeindehaus … dort hatten schon wieder fleissige Helfer alles vorbereitet und an den Tischen und Bänken gab es angeregte Gespräche und leckeres vom Grill und frisches aus der Salatküche.....

Ihr Gottesdienstberichterstatter Ralf Utecht....


 

Gottesdienst am 05.07.2015 oder stet's findet Überraschung statt, Da, wo man's nicht erwartet hat...

 

Jeder hat ihn schon einmal gesehen.. den kleinen Stuhl mit den ordenlich aufgelegten Schaffellkissen auf der Sitzfläche und der Rückenlehne... gleich links um die Ecke der Eingangstür und dem Aufgang zu den oberen Rängen...ganz unscheinbar und unauffällig steht er da...rechts von ihm eine Steckdose... darunter einige Druckschriften... links von ihm der Feuerlöscher... (das schreibt wohl die Brandschutzverordnung vor...und gemütlich sieht das nicht aus..)... und AUF diesem Stuhl sitzt... unsere Küsterin Waltraud Meyer nun schon seit fast genau 25 Jahren...bevor sie sich darauf setzt und der Gottesdienst beginnt.. hat sie natürlich schon einiges erledigt... die Kirche aufgeschlossen.. die Kerzen angezündet... Liederbücher ( ja.. ich hab jetzt mein eigenes..)...und Liederzettel ausgelegt... für frische Blumen auf dem Altar gesorgt... bei Bedarf Taufwasser angewärmt...und bei jeder Unebenheit dafür gesorgt.. dass sie schnell und ohne Aufsehen erledigt wurde....heute zum Beispiel.. auch die Fenster geöffnet.. weil es ja ein richtig heisser Tag war...
und jeder Pastor kann sich getrost auf sie und ihr fürsorgliches und weitblickendes Herz verlassen...
bezeichnend für solchen guten Geister ist .. dass sie unglaublich lange im Verborgenen wirken... ihre Arbeit erledigen wenn noch niemand am Ort ihres Wirkens ist... dazu kommt ihre Bescheidenheit.. weil es für sie natürlich selbstverständlich ist, alles liebevoll zu erledigen und für alle Eventualitäten gewappnet zu sein... sie gehören zu den Orten ihres Wirkens...und ihr Anblick ist in unserem Alltag fest verankert... und nur wennwir uns umschauen.. dann sehen wir plötzlich viele dieser Menschen die kleine verlässliche Stützen in unserem Alltag sind, Sicherheit geben.. die man um Rat fragen kann und die unspektakulär für reibunsglose Abläufe sorgen... um so schöner ist es...
wenn sie und ihre Arbeit für einen kurzen Augenblick in den Mittelpunkt rücken... noch schöner... wenn das überraschend geschieht... so wie heute in unserem Gottesdienst den Dekan i.R.Wobbe gehalten hat... wunderbar charmant hat er Küsterin Waltraud Meyer ( die wie immer auf ihrem Stuhl an der Wand sass...) damit überrascht, dass er sie gebeten hat, einmal nach vorne zu kommen, damit ihr 25 jähriges Dienstjubiläum gewürdigt werden kann... und sehr überrascht und gerührt ist Waltraudt diesem Wunsch nachgekommen....nahm die Glückwünsche entgegen... einen leuchtenden Blumenstrauss aus der Hand von Ute Peters, die im Namen des Kirchenvorstandes eine Urkunde und ein Präsent überreichte … der Kirchenchor hat ihr zu Ehren zwei frische Lieder gesungen... und... ihr langjähriger CHEF Superintendet i.R.Thürnau.. hielt eine launige Laudatio... die er mit dem Spruch von Wilhelm Busch.. was einer seiner Lieblingsdichter ist... begann...stet´s findet Überraschung statt, Da, wo mans nicht erwartet hat... zwei Drittel seiner Amtszeit hat er mit Waltraudt vertrauensvoll zusammengearbeitet... sich immer auf Sie verlassen und sie auch ein wenig dafür bedauert... dass sie der einzige Mensch ist... der sich soviel Predigten von ihm anhören musste...geschätzte 1200 in 25 Jahren... ( die haben Waltraud aber offentsichtlich keinen Schaden zugefügt und können so schlimm auch nicht gewesen sein.. weil Pastor Thürnau einen Teil davon als Buch verlegt hat...).. auch Waltrauds Vorgängerin... Läute-Mariechen... kam nochmal in seiner Dankesrede vor.. vielen ältere Grossenheidornern ist dieses Original noch in lebhafter Erinnerung...

mehr im nächsten Klosterblick.... ihr Gottesdienstberichterstatter Ralf Utecht...