St. Thomas

Gemeindeleitung

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SPD spendet für Jugendausbildung des Posaunenchores

 

Am Mittwoch den 5. März besuchten Herr Strobel und Herr Ehlerding die Probe des Posaunenchores Steinhuder Meer im Gemeindehaus. Der Grund wahr sehr erfreulich.

 

Foto: Martin Rohkamm

 

Herr Strobel überreichte dem Leiter des Posaunenchores Jörg Nickel einen Scheck für die Jugendarbeit im Posaunenchor Steinhuder Meer.

Das Geld stammt von einem Doppelkopfturnier, was die SPD Großenheidorn kürzlich veranstaltete.

Jörg Nickel bedankte sich bei den Herren für die Spende und diese verweilten noch ein wenig und hörten sich die Probe an.

Foto und Text: Martin Rohkamm

 


 

Jahreskonzert der Kinder- und Jugendkantorei

 

Am 02.03.2014 gab unsere Kinder- und Jugendkantorei in unserer Thomas-Kirche ihr Jahreskonzert.

Foto: Chor der Kinder- und Jugendkantorei

 

Das Programm war in zwei Teile geteilt, zu Beginn einen geistlichen und danach einen weltlichen Teil.

In der voll besetzten Kirchen wurde mit dem Choral „Du meine Seele singe“ begonnen, gefolgt von „Gemeinsam auf dem Weg“.

Beim nachfolgenden Gospel „He is always close to you“ sangen die Mädchen in Zweiergruppen ihre Passage aus dem Stück. Durch die Mischung aus diesen Passagen mit zweistimmigen tutti-Passagen wurde ein intensiver Klang erzielt.

Aus der lateinischen Messe von Leo Delibes wurden drei Stücke vorgetragen, Johanna Tebs glänzte bei ihrem Solo bei „o salutaris“, Carla Mareike Böttcher bei „Gratias agimus“. Delibes, der als Zeitgenosse von Tschaikowsky seine Vorlieben eher in der Ballettmusik hatte, ist mit dieser Messe ein wunderschönes feines Werk gelungen.

Der innige Gesang vom anschließenden „from a distance“ ging vielen Zuhörern sehr nahe. Als Solistinnen brachten Viviane Müller und Sina Marica Mühlnickel dieses Lied zum Klingen.

In der Pause spielten der Chorleiter Herr Schwieger und das Chormitglied Lea Rehbock ein schwungvolles vierhändiges Stück von Diabelli.

Damit begann der weltliche Teil; Jana Schwieger setzte sich ans Schlagzeug, Sonja Schwieger an das Akkordeon und das Lied „so young“ wurde mit Fröhlichkeit gesungen.

Es folgten der Kanon „Laura“, die Balladen „free“ und „move on“ und der zweistimmige Satz zu „what can I do?“

Die beiden Solistinnen Viviane Müller und Sina Marica Mühlnickel brachten das wunderschöne Duett „I know him so well“ aus dem Musical „chess“ zu Gehör.

Es folgten noch das Lied von Udo Jürgens „Na und“, in welchem jede Sängerin eine kleine Passage alleine singen konnte.

Im Lied „teenager“ wechselten sich Chorleiter Schwieger („Es ist nicht leicht ein Teenager zu sein“) und die Sängerinnen („Es ist nicht leicht über vierzig zu sein“) mit dem gegenseitigen Bedauern ab.

Das Schlusslied „Lobe den Herrn“ sangen die Zuhörer gemeinsam mit der Kantorei.

Somit endete das Konzert mit den Worten „Lobende, schließet mit Amen!“

Text und Foto: Chorleiter Herr Schwieger

 


 

Verabschiedung von Superintendent Wilhelm und Rosy Thürnau

 

Artikel des Wunstorfer Stadtanzeiger vom 30.01.2014 (gb)

 

"Ein großer Seelsorger und Mann der Kirche wird verabschiedet"

 

"Für Pastor Wilhelm Thürnau und seine Frau Rosy beginnt der Ruhestand / Abschiedspredigt eines beliebten Pastors"


"GROßEN­HEI­DORN (g­b). "­Nun ge­ben wir den Staf­fel­stab wei­ter." Mit die­sen Wor­ten sei­ner letz­ten Pre­digt, ver­ab­schie­dete sich Su­per­in­ten­dent und Pas­tor Wil­helm Thür­nau von sei­ner Kir­chen­ge­meinde in Großen­hei­dorn. Jetzt be­ginnt die Zeit des Ru­he­stands für ihn. Ü­ber 27 Jahre lei­tete er die Ge­mein­de. "Pas­tor Thür­nau war ein Glücks­fall für un­sere Ge­mein­de", be­tonte Ute Göll für den Kir­chen­vor­stand in ih­rem Grußwort. "Er pflegte ge­mein­sam mit sei­ner Frau Rosy ein of­fe­nes Haus. Grup­pen konn­ten sich end­lich wie­der ent­wi­ckeln."


Die seel­sorg­li­che Kir­che habe ihm be­son­ders am Herz ge­le­gen, hob der Prä­si­dent der Syn­ode, der Evan­ge­lisch-Lu­the­ri­schen Lan­des­kir­che Schaum­burg-Lip­pe, Klaus-Die­ter Kie­fer, in sei­nem Dank her­vor. Er sei Seel­sor­ger, Pre­di­ger und Ge­schich­ten­erzäh­ler mit großem En­ga­ge­ment ge­we­sen. Er gehört zu de­nen, die auch kri­ti­sche Fra­gen stel­len und ei­gene Gren­zen durch Ge­spräche er­wei­tern. Der Syn­ode gehörte Wil­helm Thür­nau seit 32 Jah­ren an. "Er hat alle vier Bischöfe gut ge­kannt und selbst mit aus­ge­wähl­t." Und in Hoch­ach­tung ge­genü­ber einen Er­fah­run­gen fragte Kie­fer: "Wie bleibst Du auch in Zu­kunft für uns er­reich­bar, wenn wir einen Rat brau­chen?" Es gäbe kei­nen Zwei­ten, der so viel ü­ber die Lan­des­kir­che weiß und erzählen kann, sagte Lan­des­bi­schof Karl-Hin­rich Manz­ke, der Wil­helm Thür­nau ge­mein­sam mit sei­ner Frau of­fi­zi­ell ent­pflich­te­te. Er habe großen Re­spekt vor der Leis­tung des Pas­tors und dem Wir­ken sei­ner Frau für die Großen­hei­dor­ner Kir­chen­ge­mein­de. Er kenne kei­nen, der so viel ü­ber die Lan­des­kir­che erzählen kön­ne. "­Manch­mal sagt er nicht al­les, was er weiß, auch ü­ber die Ge­fähr­dung der Kir­che." Im­mer­hin ver­füge er ü­ber rund 40 Jahre In­put. So hoffe er, dass der schei­dende Pas­tor jetzt Zeit fin­den wird, al­les auf­zu­schrei­ben, auch mit dem ge­schätz­ten Hu­mor. "Auch das, was Sie nicht im­mer aus­ge­spro­chen ha­ben." Oft­mals habe er den Weg der Kir­che kri­ti­siert, "a­ber im­mer mit ei­ner großen Be­schei­den­heit". Was er be­son­ders als Ver­mächt­nis wei­ter­ge­ben möchte sei wohl dies, so der Bi­schof: "Ich bin manch­mal trau­rig, dass die Kol­le­gen viel kla­gen und zu we­nig se­hen, was die kleine Lan­des­kir­che al­les bie­tet." In An­spie­lung auf die wir­ken­den Kräfte in­ner­halb der Lan­des­kir­che, schenkte er dem fri­schen Ru­he­ständ­ler eine ge­bas­telte Mi­tra, die Kopf­be­de­ckung ei­nes Bi­schofs. "­Denn", so Lan­des­bi­schof Manz­ke, "­Sie sind für mich der Bi­schof des Os­tens." Sein Ru­he­stand be­ginne aber um­ge­hend ak­tiv. Manz­ke: "­Schon mor­gen werde ich mit Pas­tor Thür­nau und dem Kir­chen­vor­stand ü­ber die Nach­folge spre­chen. Die Stelle wird wie­der be­setzt. Wir wer­den al­les daran set­zen, dass die Va­kanz nicht zu lange dau­er­t." Be­son­ders auf­merk­sam lausch­ten alle Got­tes­dienst­be­su­cher der letz­ten Pre­digt von Pas­tor Thür­nau in der St. Tho­mas­kir­che. Da der Platz für alle in der klei­nen Kir­che nicht aus­reichte - al­lein ü­ber 30 Pas­to­ren wa­ren er­schie­nen - wurde für viele Got­tes­dienst­be­su­cher al­les per Vi­deo in das Fo­rum der Grund­schule ü­ber­tra­gen. "Wir sind lange ge­blie­ben. Hof­fent­lich nicht ver­ge­bens", be­tonte Thür­nau. In den Got­tes­diens­ten, aber auch beim Schüt­zen­fest und im All­tag habe er die Nähe Got­tes ge­spürt. Viele Men­schen die­ser klei­nen Ge­meinde hät­ten in all den Jah­ren mit an­ge­packt, Ver­ant­wor­tung ü­ber­nom­men und auch das Ehe­paar Thür­nau mit­ge­tra­gen. "Das ver­steht sich nicht von selbst", be­tonte er sehr dank­bar und fügte hin­zu: "Wo ich Men­schen weh ge­tan ha­be, bitte ich herz­lich um Ver­zei­hung." "Für die Kir­chen­ge­meinde ha­ben Sie wie ein Löwe gekämpft", sagte Bür­ger­meis­ter Rolf Axel Eber­hardt in sei­nem Grußwort. Ge­mein­sam hät­ten sie zum Wohle des Bür­gers ar­bei­ten kön­nen. Und hin­ter ei­nem star­ken Mann, "­steht im­mer eine starke Frau. Da­her möchte ich auch Ih­nen, liebe Frau Thür­nau, be­son­ders herz­lich dan­ken". Als Ab­schluss des Got­tes­diens­tes wünschte sich Pas­tor Thür­nau das Großen­hei­dor­ner Moor­bock­lied, was mit viel Freude von den Großen­hei­dor­nern mit­ge­sun­gen und durch Schun­keln be­son­ders le­ben­dig wur­de. In Zu­kunft wird das Ehe­paar Thür­nau in der Wunstor­fer St. Jo­han­nes-Kir­chen­ge­meinde an­zu­tref­fen sein. Fo­to: gb"

 


 

Das Pfarrhaus - März 2014

 

Pfarrhaus März 2014