Gemeindeleitung

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Posaunenchor in Südafrika - Herzliche Einladung!

Am 17. März reisten 16 Bläserinnen und Bläser unseres Posaunenchores bis Anfang April nach Südafrika und besuchen dort Brass-Bands der Moravian-Church. Die Mamre-Moravian-Brass Band, die im Mai 2013 in Großenheidonrn zu Gast war, hatte den Posaunenchor seinerzeit zu einem Gegenbesuch in Südafrika eingeladen.

 

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Foto: Martin Rohkamm

Die Reise führte sie nach Port Elisabeth nach Tsitsikama, weiter entlang der „Garden Route“ über Mossel Bay nach Mamre, weiter nach Genadendale bis hin nach Kapstadt. An allen Orten musizierte der Chor sein neues Jahresprogramm „Friends for life“ und wirkte auch gemeinsam mit den südafrikanischen Bands in Gottesdiensten mit.

Foto: Familie Steuernagel

Über das Erlebte bei dieser Reise möchte der Chor bei einem Gemeindeabend am Freitag, den 10.06.2016 um 19:00 Uhr mit Bildern und Musik im Thomashaus in Großenheidorn informieren und lädt Sie dazu herzlich ein.

Jörg Nickel



Foto: Daniela Reichel

 


Video: Abschied in Mamre (Daniela Reichel)

(Das Video liegt im gängigen MP4-Format vor. Trotzdem kann es vorkommen, dass das Video auf einigen wenigen Geräten nicht angezeigt wird. Es fehlt dann normalerweise der MP4-Codec zur Wiedergabe auf dem Gerät. Auf einem Windows-PC kann der Codec z.B. kostenlos nachträglich instaliert werden. Einfach mal nach "mp4 codec kostenlos" mit einer Suchmaschine suchen.)

 

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Happy Hour Nicolai – der etwas andere Gottesdienst

„Da brauchen wir nicht so früh hinfahren, es werden bestimmt nicht so viele Leute da sein. Wir bekommen schon noch einen guten Platz.“ Weit gefehlt: Es war kaum noch ein Platz frei um kurz vor vier Uhr nachmittags am Valentinstag, die Kirche in Altenhagen war bereits rappelvoll mit Menschen aus allen vier Seeprovinzgemeinden. Wir konnten uns gerade noch im Seitenschiff auf eine Bank hinter dem Chor „Meermusik“ quetschen.

Ein Gottesdienst, so bunt wie die Ankündigung und ganz anders als gewohnt, begann -passend zum Tag - mit dem Thema „liebenswert“. Viele sehr unterschiedliche Elemente ließen uns nachdenken über Fragen wie: bin ich liebenswert, für wen bin ich liebenswert (Gott? andere Menschen?), wie zeige ich, dass jemand liebenswert ist, muss ich Bedingungen erfüllen oder Vorstellungen entsprechen, um liebenswert zu sein usw.?
Dass Gott uns von Anfang an bedingungslos liebt, wird uns bereits in der Taufe zugesagt. So auch Emil, der während des Gottesdienstes von Pastor Markus Weseloh getauft wurde.
Ein Zwiegespräch zwischen Anette Wiborg und Holger Kipp spielte auf den Brauch an, am Valentinstag – aber auch sonst – einem Menschen mit einem Blumengruß eine Freude zu machen und damit zu zeigen, dass man ihn oder sie lieb hat.
Partnersuche im Internet: Wie viele Menschen verstecken sich dort durch ein geschöntes Profil hinter einer Maske aus Sorge, sonst nicht „liebenswert“ zu sein? Das führte Alma Ripphoff von der Laienspielgruppe Großenheidorn sehr anschaulich in einem Anspiel vor.
Neben Gemeindeliedern wurde der Gottesdienst musikalisch abwechslungsreich vom Chor „Meermusik“ sowie Sabine Bulthaupt und George Kochbeck bereichert.

Schließlich wurden wir von Pastor Markus Weseloh aufgefordert, in Bewegung zu kommen. Wir hatten an drei verschiedenen Stationen in der Kirche die Möglichkeit, entweder uns einen Segen zusprechen zu lassen bzw. ein Gebetsanliegen zu äußern, auf einen Zettel ein persönliches Anliegen zu schreiben und diesen in eine Schale vor einem großen hölzernen Engel zu legen oder – für viele war es ‚und‘ – eine Kerze für jemanden, der uns am Herzen liegt, anzuzünden.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es für alle noch die Möglichkeit, bei einem Getränk und leckeren Knabbereien ins Gespräch zu kommen.


Dankbar für die schöne Alternative zum üblichen Valentinstag sowie überrascht und erfreut, wie viele Menschen dieses etwas andere Gottesdienstangebot gerne angenommen haben, fuhren wir wieder nach Hause mit dem Wunsch: gerne mehr davon!


Ellinor Raubenheimer

 


 

Abendmahlsfeier in Großenheidorn

Seit einigen Monaten wird in Großenheidorn zur Feier des Abendmahls entweder Brot und Wein oder wahlweise Brot und Traubensaft gereicht. Bis dahin wurde das Abendmahl in unserer Gemeinde immer ganz traditionell mit Brot und Wein gefeiert.
Wie kam es zu der Änderung?

Pastor Dorow informierte den Gemeindekirchenrat im Frühsommer 2015 darüber, dass er es in Gottesdiensten immer wieder mal erlebt, dass einzelne Gemeindeglieder beim Austeilen des Abendmahls den Kelch mit Wein zurückweisen. Daraufhin wurde sowohl im Kirchenvorstand und Gemeindekirchenrat als auch im Ausschuss für Gemeindearbeit seit der Sommerpause sehr intensiv über das Abendmahl reflektiert. Folgende Aspekte waren und sind uns besonders wichtig:

- Christus selbst hat sich uns in Brot und Wein hingegeben und uns so Vergebung und neues Leben geschenkt. Deshalb können wir uns ein Abendmahl ohne diese beiden Elemente nicht vorstellen.

- Jesus lädt uns alle ein, das Abendmahl zu feiern. Dabei ist jeder Einzelne und jede Gemeinde nicht nur mit der weltweiten Christenheit sondern auch mit Christus selbst verbunden. Von dieser Verbundenheit möchten wir niemanden ausschließen, sondern vielmehr jedem Gemeindemitglied die Teilnahme am Abendmahl ermöglichen.

Mit dieser Auffassung gehen wir konform mit unserer Landeskirche. Im Kirchengesetz über das Heilige Abendmahl heißt es in § 3 (1): Statt Wein kann aus seelsorgerlichen Gründen Traubensaft gereicht werden. (Beschlossen von der Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe am 24. Mai 2013.)

Bei uns in Großenheidorn gestaltet sich die Umsetzung des Abendmahls mit Wein und Traubensaft wie folgt: Wir beginnen die Abendmahlsfeier zunächst mit der Austeilung von Brot und Traubensaft. Anschließend folgen Abendmahlstische, zu denen Brot und Wein gereicht werden. Dieser Ablauf wird zuvor im Gottesdienst erklärt.

Der Kirchenvorstand beschloss, dieses Verfahren zunächst probeweise einzuführen. Zum Erntedankfest war es so weit. Zum ersten Mal wurde in Großenheidorn das Abendmahl nicht nur mit Brot und Wein sondern alternativ auch mit Traubensaft gefeiert. Viele Gemeindemitglieder nutzten die Möglichkeit, das Abendmahl mit Traubensaft zu feiern, was auch in den folgenden Abendmahlsgottesdiensten der Fall war.

Beim Abendmahl im Erntedankgottesdienst waren auch viele Familien anwesend. Etliche Eltern mit Kindern fühlten sich angesprochen und eingeladen und feierten das Abendmahl mit “Brot“ und Traubensaft. Der Gemeindekirchenrat hatte bei seiner Reflexion über das Abendmahl bis zu diesem Zeitpunkt die Frage nach der Teilnahme von Kindern noch ausgeklammert. Doch nun waren sie wie selbstverständlich dabei.

Deshalb wurde später, nach ausführlicher Diskussion beschlossen, Kinder ebenfalls zum Abendmahl zuzulassen. Auch hiermit setzen wir das schon genannte Kirchengesetz über das Heilige Abendmahl unserer Landeskirche um. Denn in § 1 heißt es: … wir sind davon überzeugt, dass zum Abendmahl alle auf Christi Namen Getauften – Kinder wie Erwachsene – herzlich eingeladen und willkommen sind.

Wie gesagt, sind die Änderungen zur Feier des Abendmahls in unserer Gemeinde zurzeit noch in der Erprobung. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig. Bitte wenden Sie sich sowohl mit positiver als auch mit negativer Kritik gerne an Pastor Dorow oder ein anderes Mitglied des Kirchenvorstands oder Gemeindekirchenrats.

Ausschuss für Gemeindearbeit
Sabine Meyer


Gruppe „mittendrin“

Nicht nur Martin Luther, sondern auch seine Mitstreiter Philipp Melanchton und Johannes Bugenhagen gelten als kulturprägende Leitfiguren, deren Einflüsse vor allem im Bildungswesen, aber auch in Bezug auf die Eigenverantwortung des Menschen, auf Familie sowie weltliche und kirchliche Ordnung bis heute Wirkung zeigen. Am 4. April wollen wir uns im Gespräch damit auseinandersetzen, inwieweit wir heute persönlich noch davon betroffen sind.

Nachdem wir im ersten Vierteljahr in der Gruppe erfahren haben, dass Martin Luther mit seinen Thesen lediglich die vorhandenen Missstände beseitigen und keinesfalls die Kirche spalten wollte, fragen wir uns, wie sieht das die katholische Kirche heute? Trennt uns seine Lehre auch heute noch oder können wir Luther inzwischen als einen „gemeinsamen Lehrer“ betrachten? Zu diesen Fragen haben wir zum 2. Mai Monika Walter aus der Ökumenischen Frauengruppe Wunstorf als Referentin eingeladen.


Am 6. Juni geht es dann um Luther ganz privat: Wie ging es im Hause Luther zu? Wie lebte Martin Luther mit seiner Frau Käthe und seinen Kindern zusammen? Vieles ist aus dem offenen Haus der Luthers überliefert und Luthers Tischreden lassen auf ein lebhaftes Geschehen schließen. Zu diesem Thema hat die in der Schaumburg-Lippischen Kirche seit 2014 eingesetzte Pastorin für Frauenarbeit Frau Nguyen-Fürst ihre Mitarbeit zugesagt.

Interessierte Frauen und Männer sind jederzeit herzlich willkommen!

Die Abende finden jeweils um 20:00 Uhr im St.-Thomas-Haus statt.


Lena Kuhl