Gemeindeleitung

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Mit Blick aufs Jahreskonzert

Drei Tage angefüllt mit mitreißender Musik erlebten der Posaunenchor Steinhuder Meer und die Jungbläsergruppen aus Steinhude und Bad Nenndorf vom 27. bis zum 29. am letzten Januarwochenende im Bergkirchener Pfarrhof.

Mögen Sie Dieter Bohlen oder doch lieber Giuseppe Verdi? Lieben Sie Spirituals, oder bevorzugen Sie Choralklänge? Niemand musste sich festlegen, denn aus unterschiedlichsten Stilrichtungen und Zeitepochen hatte Jörg Nickel, Leiter des Posaunenchores Steinhuder Meer, einen bunten Strauß an Musikstücken gebunden. Im Pfarrhof Bergkirchen fand, wie schon in den vergangenen Jahren, eine Bläserfreizeit zur Vorbereitung der Jahreskonzerte statt. Fast 40 Bläserinnen und Bläser übten dort gemeinsam die neuen Musikstücke ein. Unterstützung hatte Jörg Nickel sich mit dem Landesposaunenwart Henning Herzog ins Boot geholt. Dieser gab wie im vergangenen Jahr bei Gesamtproben wie auch im Einzelunterricht wertvolle Tipps und hat mit seinem einfühlsamen Dirigat alle motiviert. Auch Rubén Durá de Lamo, der inzwischen als gefragter Tubasolist im In- und Ausland tätig ist und dem Chor schon einige Jahre zur Seite steht, hatte sich dieses Wochenende wieder fest im Kalender notiert. Er erteilte viele Stunden Einzelunterricht und leitete die Übungen der Jungbläser an. Leonard Steuernagel, bewährtes Mitglied des Posaunenchores, brachte sein Können und seine Erfahrungen ebenfalls in die Jungbläserausbildung ein. Erstmalig dabei war auch Alessa Holzapfel, die als studierte Trompeterin Einzelunterricht erteilte und die Chorprobe gekonnt anleitete.


So erlebten alle Beteiligten abwechslungsreiche und fordernde Übungsstunden, die Jörg Nickel im Vorfeld gut strukturiert und ohne Leerlauf straff geplant hatte.

Vom 10-jährigen bis zum 89-jährigen Jungbläser, von wenigen Jahren Erfahrungen mit dem Blasinstrument bis zu Musikern mit über 60 Jahren Spielpraxis brachte der Chorleiter alle unter einen Hut und hielt die Zügel während der verschiedenen Proben fest im Griff. Unterbrochen wurden die Trainingsphasen nur von den lecker zubereiteten Mahlzeiten, die in Bergkirchen gereicht wurden und wie immer heiß begehrt waren. Interessante Informationen zur Instrumentenpflege und -wartung waren auch ins Tagesprogramm eingebaut.

Morgens wurden alle mit Posaunenklängen aus dem Treppenhaus geweckt und der Tag begann mit einer Morgenandacht, bei welcher alle Beteiligten auch ihre Stimmen in Schwung brachten. Am Abend spielten zum Tagesabschluss alle Gruppen gemeinsam einige neu erarbeitete Stücke und kamen dann zu einer Abendandacht zusammen, die Zeit zur Besinnung, zum Durchatmen und Kraft tanken bot. So waren anschließend auch alle wieder fit für den gemütlichen Teil der Freizeit.




Es wurde Tischtennis gespielt, geklönt und bei Gesellschaftsspielen gelacht und entspannt.

Optimistisch schaut der Posaunenchorleiter Jörg Nickel nun in die Zukunft. Viele Stücke klangen schon vielversprechend, um nicht zu sagen „triumphal“. Sicher muss noch an der Temposchraube gedreht und schwierige Stellen müssen intensiv geübt werden, doch bis zum ersten Konzert am 17.06.2017 bleiben ja auch noch viele Übungsabende, an denen alle die „Rohre zum Glühen bringen“ können.

Sabine Krauß

 


 

 

Der Haussegen hängt schief!

Jeder kennt diese Redensart und ihre Bedeutung aber weniger die Hintergründe dazu. Wir wollen uns am 3. April in der Gruppe „mittendrin“ Haussegens-Sprüche in Bildern, gestickten Handarbeiten und geschnitzten Holzbalken etwas genauer anschauen, wir informieren uns über den Segen der Dreikönigssänger zum Jahresanfang sowie über die Mesusa im Judentum.

Im Mai wird Pastor Karsten Dorow noch einmal in unsere Gruppe kommen und mit uns über den Segen im Kindes- und Jugendalter sprechen. Die Kindersegnung Jesu (Mk 10) ist für uns Christen die Grundlage für die Taufe im Säuglings- oder frühen Kindesalter. Auf die Segnung zur Konfirmation bereiten sich die Heranwachsenden hingegen lange vor und nehmen sie sehr bewusst wahr. Wir informieren uns über ihre Bedeutung und Voraussetzungen in heutiger Zeit wie auch über die Jugendweihe, die aus der ehemaligen DDR zu uns gekommen ist.

Lena Kuhl

 


 

Singen macht Spaß

 

Am ersten Märzwochenende 2017 trafen sich die Sängerinnen und Sänger des St. Thomas Kirchenchores im Pfarrhof Bergkirchen zu einer Chorfreizeit.

Unter der Leitung von Matthias Schwieger wurden neue Lieder erarbeitet, darunter ein Stück aus dem Elias - Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy, ein Choral, passend zur Osterzeit und ein Gopselrock. Geprobt wurde in unterschiedlichen Zusammensetzungen: den Stimmlagen entsprechend und natürlich mit allen gemeinsam.

Parallel zu den Proben arbeitete am Samstag eine Stimmbildnerin mit einzelnen Sängerinnen und Sängern. Es war das erste Mal, dass eine externe Stimmtrainerin engagiert worden war und im Vorfeld zeigte sich doch dieses oder jenes Unbehagen. Nach den Trainingseinheiten jedoch waren alle Teilnehmer begeistert und zufrieden und nahmen die Tipps und Ratschläge z.B. zur Verbesserung der Atmung oder zum Formen bestimmter Vokale sehr gern an.

Die Umsetzung der Arbeit der Stimmbildnerin konnte sofort am Sonntagmorgen ausprobiert werden, denn ein paar der neu erarbeiteten Lieder wurden im Gottesdienst in der St. Katharinen Kirche in Bergkirchen vorgetragen.

Die intensiven Probeneinheiten, bei denen auch viel gelacht wurde, gestalteten den Tagesablauf. Zum Feierabend (gegen 21.30 Uhr) ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Die Chorproben des St. Thomas Kirchenchores finden, wie gewohnt, immer donnerstags ab 20 Uhr im Thomashaus statt. Wir freuen uns über jeden neuen Sänger oder neue Sängerin!

Marlene Ehlerding

 


 

Kindergartennachrichten

 

Wie in der letzten Ausgabe bereits angedeutet, haben wir mit den Kindern eine Zeitreise ins Mittelalter unternommen, in die Zeit Martin Luthers.

Zunächst stand das Leben auf einer Burg im Mittelpunkt des Interesses. Die Kinder erfuhren, wie mühsam und karg das Leben zu der Zeit war – das Leben auf der Burg und erst Recht als Bauersleute.

Darüber hinaus wurden die Schlaufüchse künstlerisch tätig. Sie befassten sich mit Malern, die im Mittelalter lebten und wirkten, insbesondere mit Albrecht Dürer.

Mit Blick auf das Faschingsfest wurden Ritterhelme, Hüte für Burgfräulein, Schutzschilde … gebastelt. Aus großen Kartons entstand ein riesiges Burgtor, und die Asservatenkammer beschützte ein (fast echter) Drache. Fasching konnte kommen.

Die Familien bestückten ein reichhaltiges Buffet, „mittelalterliche“ Spiele wurden gespielt, es gab sogar Musik aus dem Mittelalter.

Im Anschluss an das Faschingsfest beschäftigen sich die Gruppen mit der Fastenzeit und die frühlingshaften Veränderungen in der Natur werden beobachtet und erlebt.

Schon ab der kommenden Woche erfahren die Kinder Spannendes über das Leben Martin Luthers. Dieser Mann wird uns eine lange Zeit im Kindergarten begleiten.

Ich grüße herzlich aus dem Kindergarten,

Katrin Baciulis