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Keine Präsenzgottesdienste bis auf Weiteres, aber Online-Gottesdienste

Aufgrund der aktuellen Entwicklung finden in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Thomas Großenheidorn bis auf Weiteres keine Präsensgottesdienste statt. Der Kirchenvorstand hat sich "schweren Herzens" mehrheitlich dazu entschieden.
Immer sonntags ab 08:00 Uhr wird eine Online-Andacht abrufbar sein. Sie erreichen diese Videos über das Menü oben über Gottesdienste und den Unterpunkt Online-Gottesdienste, sowie über diesen Link: Online-Andacht.

 

 

 

 

Liebe Großenheidornerinnen,
liebe Großenheidorner,

seit über einem Jahr bestimmt die Pandemie unser Leben. Es ist nun schon das zweite Osterfest, an dem in unserer Gemeinde – wie in vielen anderen Gemeinden auch, keine Präsenzgottesdienste stattfinden.
Ein Treffen mit Verwandten und Freunden wird nicht möglich sein und auch das Osterfeuer als Ort der Begegnung findet nicht statt.


Nach wie vor hat die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff. Die damit verbundenen Einschränkungen und Folgen machen müde und traurig.
Auch die Freunde von Jesus waren wütend und traurig über seinen Tod. Die Bibel erzählt, wie zwei von ihnen von Jerusalem in ihr Heimatdorf Emmaus wanderten. Sie konnten es nicht begreifen, dass Jesus sterben musste.
Plötzlich holte sie ein Fremder ein und fragte sie: „Vom wem redet ihr und warum seid ihr so traurig?“ Sie waren sehr erstaunt und sagten: „Weißt du denn nicht, was geschehen ist mit Jesus von Nazareth? Er wurde getötet und gekreuzigt und heute ist schon der dritte Tag seit seinem Tod!“ Und sie erzählten weiter: „Frauen kamen vom Grab Jesu und sagten, dass das Grab leer sei und Jesus lebt.“
Als sie in Emmaus angekommen waren, luden sie den Fremden ein, mit ihnen Abend zu essen. Und er nahm das Brot, dankte Gott, brach es und gab es den beiden. Die aber starrten ihn an, auf einmal begriffen sie, wer da bei ihnen saß: Jesus war es selbst. Leibhaftig saß er vor ihnen. Er lebte! Als sie das erkannt hatten, war Jesus plötzlich nicht mehr zu sehen. Sie fragten sich: „Warum haben wir ihn nicht erkannt, wo er doch den ganzen Weg mit uns gegangen ist?“ Schnell liefen sie nach Jerusalem zurück zu den anderen Jüngern und erzählten ihnen voller Freude, was sie erlebt hatten. (Lukas 24,13-33)
Ich finde diese Geschichte sehr ermutigend! Sie zeigt, dass wir auch in schweren Situationen und dunklen Momenten unseres Lebens mit einem Neuanfang rechnen dürfen.
Jesus geht an der Seite der Jünger, aber sie erkennen ihn nicht! Erst am Ende der Geschichte, als Jesus das Brot bricht wird ihnen klar: Jesus Lebt!
Das ist die österliche Botschaft: Das Licht besiegt die Finsternis und das Leben ist stärker als der Tod. Wir dürfen uns der Liebe Gottes gewiss sein und darauf vertrauen, dass Jesus Christus mit uns geht. Das ist die frohe Botschaft, die Menschen auf der ganzen Welt ermutigt und stärkt.
Möge uns die Osterfreude Kraft, Glauben und Hoffnung schenken, den Herausforderungen dieser Zeit zu begegnen. Sie möge uns aber auch Kraft und Entschlossenheit schenken, die Menschen um uns herum im Blick zu haben und füreinander da zu sein.

Der Herr ist auferstanden!
Jesus lebt!

So wünschen wir Euch und Euren Familien ein gesegnetes Osterfest und freuen uns auf die Zeit, in der wir uns wiedersehen!
Im Namen des Gemeindekirchenrates grüßen Euch ganz herzlich,
Pastor Karsten Dorow
Ute Peters (Vorsitzende des Kirchenvorstandes)

 

Achtung!
Wir haben diesem Brief ein Spruchband mit der Aufschrift: “Jesus lebt! – 2021“ beigelegt. Als sichtbares Zeichen der Gemeinschaft und Verbundenheit untereinander laden wir Euch ein, dieses Band am Ostersonntag morgens für alle sichbar an die Haustür oder das Gartentor zu binden!
Mit der Auferstehung Jesu hat das Leben über den Tod gesiegt und aus Finsternis wurde Licht! Lasst uns als Zeichen dafür alle um 19:00 Uhr die kleine Osterkerze anzünden, die wir Euch in den Umschlag gelegt haben!

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