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Konfirmationsgottesdienst am 07.06.2015

Am Sonntag den 07.06.2015 wurden in der Thomaskirche die Gnaden-, Eiserne-, Diamanten- und Goldene-Konfirmation gefeiert. Am Samstagabend trafen sich die Konfirmanden im Gemeindehaus um bei Schnittchen und Getränken ihre Erinnerungen aufzufrischen.
Am Sonntagmorgen war um 9:30 Uhr der Fototermin vor der Kirche. Unter den energischen Ansagen vom Fotografen H. Schettlinger sind auch schöne Fotos entstanden. Begleitet von Pastor Dorow zogen die Konfirmanden in die Kirche ein. In der Predigt sprach P. Dorow über die Zeit, in der die Jubilare konfirmiert wurden. Mit einem Lächeln und Kopfnicken bestätigten die Angesprochenen seine Aussage. Den Rat ,die Glaskugel von der rechten Hosentasche in die linke Hosentasche zu stecken, wenn man etwas Positives erlebt hat, wird allen in Erinnerungen bleiben.
Beim Abendmahl gab es bei den Diamanten Konfirmanden ein mächtiges Gedränge vor dem Altar, denn sie waren recht zahlreich erschienen. Nach Beendigung des Gottesdienstes gingen die Jubilare gemeinsam Zeit mit Angehörigen ins Gasthaus Küker zum Essen. Um 14:30 Uhr ging es zum Friedhof um den verstorbenen Konfirmanden zu gedenken. Bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus gab es noch von P. Dorow für jeden Konfirmanden eine Anstecknadel, ein Büchlein und eine Glaskugel (Hosentasche). So ging für die Konfirmanden und Angehörigen ein schöner Tag zu Ende. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Christa True


Der Mensch neben mir, an Himmelfahrt und allen anderen Tagen...

Liebe Gemeindebriefleser... hier nun wieder ein Bericht über unsere vielfältigen und bereichernden Gottesdienste in unserer Gemeinde … am 14.5.2015 fand der Himmelfahrtsgottesdienst der Seeprovinzgemeinden in Grossenheidorn statt...ich schnappte mir meine Kamera .. und... mein neues Gesangsbuch !!!.. es verhält sich nämlich so... dass es einigermassen Entsetzen ausgelöst hat... dass ich kein eigenes Gesangsbuch habe...speziell bei unserer allseits geschätzten und bekannten Ulrike Henning... ihres Zeichens Mitglied unseres klingenden Kirchenchores und ehemalige Betreiberin des wunderbaren kleinen Büro- und Lottoladens in Grossenheidorn... Frau Henning hat also dafür gesorgt... dass ich jetzt auch ein EIGENES Gesangsbuch habe... aber dass nur am Rande, ich schweife ab... ich bin also bei bestem Wetter losspaziert um Bilder für den Klosterblick zu machen und am Gottesdienst teilzunehmen... bei angenehmen Temperaturen und ohne Regengefährdung hatten sich reichlich Gemeindemitglieder aller Seeprovingemeinden zu Fuss und mit dem Fahrrad auf den Weg nach Grossenheidorn gemacht, um auf unserer gepflegten Pfarrwiese dem Himmelfahrtsgottesdienst beizuwohnen... dort war Alles aufs beste gerichtet... fleissige Helfer.. hier seien mal Knud Peters.. Herr Branning und Heiner Buhre persönlich genannt.. die die vielen vielen Stühle aus Steinhude auf die Pfarrwiese geschafft und in einem sanften Halbrund aufgebaut hatten...und später auch wieder zurückgebracht haben.....als Gottesdienstbesucher findet man alles fertig vor... deshalb den unsichtbaren Helfern ein grosses Lob....das ist lebendige Gemeinde.. viele helfende hände....
und neben den unsichtbaren Helfern die alles auf- und abbauen... war natürlich auch der Posaunenchor dabei... und mit ihm Isabel Reichel.. die den Posaunenchor als Premiere das erste mal dirigierte... mit 16 Jahren !!!... absolut konzentriert... kenntnisreich... und … das bleibt in der Erinnerung ja viel besser haften als ein ganz glatter Auftritt... mit einem kleinen Fehler... als sie die Posaunenchorbegleitung für beendet erklärte, einen Vers zu früh und die Gemeinde weitersang... was fröhliches Gelächter auslöste und Isabel Reichel ganz souverän mit dem Posaunenchor wieder einsetzte.... zum Glück ist niemand perfekt...herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Debüt als Dirigentin...
mit einer kleinen Aufführung während der Predigt von Pastor Dorow... stellte das Team um Frau Meyer die Frage... „ würde ich Jesus heutzutage erkennen ?..“.. es wurde sehr eindrücklich und mit Talent vorgeführt.. wie sehr wir meinen, das Leben und seine Tücken zu kennen und wie schnell Menschen in Schubladen gesteckt werden....auch Pastor Dorow erinnerte daran in seiner Predigt... die eigene Meinung und seinen Blick auf unseren Nächsten immer wieder zu überprüfen... wohlwollend und ohne vorgefertigte Urteile auf den Menschen neben mir zu schauen...nicht in Selbstgerechtigkeit zu verharren... eine weitere wunderbare Idee während des Gottesdienstes... jeder Teilnehmer konnte seine Wünsche und Fürbitte für andere oder sich selbst, auf eine Karte schreiben.... die dann mit Luftballons, ganz in Anlehung an den Himmelfahrtsgedanken, in den strahlenden Himmel entlassen wurden... nach dem Gottesdienst gab es für alle Speis und Trank gegen eine kleine freiwillige Spende.. wie in den vorangegangen Jahren... die Gottesdienstbesucher haben ihre Stühle alle wieder auf den Anhänger gestellt... und ich hatte die Ehre mit Knud und Heiner die Stühle wieder nach Steinhude zu bringen... sehr interessant wie sie dort untergebracht sind... in einem winzig kleinen Raum... aber Stuhlpackmeister Branning hat sie dort alle wieder super einsortiert... ich habe aus dem Gottesdienst mitgenommen... jeden Tag aufs Neue.. aufmerksam, freundlich und vorurteilsfrei auf meine Mitmenschen und die Menschen neben mir zu schauen... besuchen Sie den nächsten Gottesdienst... das ist immer spannend.. anregend und jeder darf sich willkommen fühlen... im nächsten Klosterblick lüften wir das Geheimnis.. wer seine Beine am elegantesten über eine Kirchenbank schwingen kann... bis zum nächsten Mal.. Ihr Gottesdienstberichterstatter Ralf Utecht...

Fotos vom Gottesdienst am 14.05.2015 in der Fotogalerie =>

 
Kleines Video vom Gottesdienst (Ballons):

(Das Video liegt im gängigen MP4-Format vor. Trotzdem kann es vorkommen, dass das Video auf einigen wenigen Geräten nicht angezeigt wird. Es fehlt dann normalerweise der MP4-Codec zur Wiedergabe auf dem Gerät. Auf einem Windows-PC kann der Codec z.B. kostenlos nachträglich instaliert werden. Einfach mal nach "mp4 codec kostenlos" mit einer Suchmaschine suchen.)

 


Pfingstpilgern 2015

Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Als das Haus kirchlicher Dienste vor 10 Jahren den Pilgerweg Loccum-Volkenroda eröffnete, ermutigte es alle am Wege liegenden Gemeinden- dazu zählen wir Großenheidorner auch! -immer am Pfingstmontag zum Pilgern einzuladen. Und wo auch immer sich Pilgergruppen aufmachen würden, sie sollten alle unter einem gemeinsamen Motto laufen. In diesem Jahr waren es Worte aus dem Psalm 31: "Du Gott, stellst meine Füße auf weiten Raum."

 

Viele Füße konnten nach dem Gottesdienst in Poggenhagen Gottes weiten Raum nach Großenheidorn erwandern. Wir gingen den Wunstorfer Damm entlang- schweigend, um die wunderschöne Natur des Moores intensiver erleben zu können. Während das Sirren der unzähligen Stechmücken, die unsere Köpfe umschwärmten, weniger angenehm war, erfreute uns vor allem das blühende Wollgras; so weit das Auge reicht, hat Gott weiße Tupfer ins Moor gesetzt!
Später dachten wir, angeregt durch den Text eines passenden Liedes, in einer zweiten Schweigephase über die Psalmworte nach: Nicht nur meine Füße können einen weiten Raum erwandern, ich kann auch in meinem Herzen weit werden; ich kann innere Mauern überspringen, innere Grenzen überwinden, wenn ich weiß, ich bin Gottes Kind- Gott meint es gut mit mir.

 

Natürlich haben wir nicht nur geschwiegen! Ganz im Gegenteil: Wir haben uns immer wieder munter plappernd ausgetauscht; am besten ging das im Thomashaus.

 

Die großenheidorner Pilgerinnen halfen mir, die Tische im Thomashaus reichlich zu decken, so dass sich alle Gäste- unter ihnen der gesamte Kirchenvorstand von Poggenhagen und ein Gast aus Brasilien mit seiner Gastfamilie- willkommen fühlten. Alle freuten sich, als Pastor Dorow mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm herüberkam und sich vorstellte. Lenya interessierte sich allerdings weniger für die freundlichen Gesichter an den Tischen als vielmehr für den Pilgerhund Moritz, von dessen Seite sie nicht mehr weichen wollte.....

 

Wir Pilger aus Poggenhagen, Bordenau, Hagenburg und Großenheidorn haben Pfingsten gespürt; wir fühlten uns miteinander verbunden. "Alle sprechen eine Sprache, wenn ein Mensch den andern liebt." (Aus einem Pfingstlied)

 

Vielleicht könnten wir nächstes Jahr den Pilgertag mit dem Mühlenfest verbinden? Wir könnten die Windmühle Paula als Pilgerziel ansteuern und hoffen, dass sich auch mal Steinhudener Füße auf weiten Raum begeben......

 

Wir danken Christa Toepfer-Huck für die kompetente Begleitung, Swaantje Grimrath für ihr großes Engagement, Heike Rumpel für das Bereitstellen der vielen Kaffee- und Teekannen, allen Kuchenbäckerinnen und allen Helfern!

 

Eure Pilgerbeauftragten Anette und Reinhard Hammer

 


 

 

"mittendrin" - Sommerpause und Chiemgau

Die Frauengruppe „mittendrin“ geht in den Monaten Juli und August in die Sommerpause. Am Montag, den 07. September um 20 Uhr findet dann der nächste Abend im Rahmen des Themas „Freut euch der schönen Erde …“ statt. Vom Norden Deutschlands geht es jetzt in den Süden nach Bayern: Ein Bericht über den Chiemgau mit seinen Bergen und Seen, Schloss, Kloster und Kirchen, Salzleitung und Brauchtum beschreibt in Wort und Bild die abwechslungsreiche, schöne Urlaubsgegend.

Ellinor Raubenheimer