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Der Haussegen hängt schief!

Jeder kennt diese Redensart und ihre Bedeutung aber weniger die Hintergründe dazu. Wir wollen uns am 3. April in der Gruppe „mittendrin“ Haussegens-Sprüche in Bildern, gestickten Handarbeiten und geschnitzten Holzbalken etwas genauer anschauen, wir informieren uns über den Segen der Dreikönigssänger zum Jahresanfang sowie über die Mesusa im Judentum.

Im Mai wird Pastor Karsten Dorow noch einmal in unsere Gruppe kommen und mit uns über den Segen im Kindes- und Jugendalter sprechen. Die Kindersegnung Jesu (Mk 10) ist für uns Christen die Grundlage für die Taufe im Säuglings- oder frühen Kindesalter. Auf die Segnung zur Konfirmation bereiten sich die Heranwachsenden hingegen lange vor und nehmen sie sehr bewusst wahr. Wir informieren uns über ihre Bedeutung und Voraussetzungen in heutiger Zeit wie auch über die Jugendweihe, die aus der ehemaligen DDR zu uns gekommen ist.

Lena Kuhl

 


 

Kindergartennachrichten

 

Wie in der letzten Ausgabe bereits angedeutet, haben wir mit den Kindern eine Zeitreise ins Mittelalter unternommen, in die Zeit Martin Luthers.

Zunächst stand das Leben auf einer Burg im Mittelpunkt des Interesses. Die Kinder erfuhren, wie mühsam und karg das Leben zu der Zeit war – das Leben auf der Burg und erst Recht als Bauersleute.

Darüber hinaus wurden die Schlaufüchse künstlerisch tätig. Sie befassten sich mit Malern, die im Mittelalter lebten und wirkten, insbesondere mit Albrecht Dürer.

Mit Blick auf das Faschingsfest wurden Ritterhelme, Hüte für Burgfräulein, Schutzschilde … gebastelt. Aus großen Kartons entstand ein riesiges Burgtor, und die Asservatenkammer beschützte ein (fast echter) Drache. Fasching konnte kommen.

Die Familien bestückten ein reichhaltiges Buffet, „mittelalterliche“ Spiele wurden gespielt, es gab sogar Musik aus dem Mittelalter.

Im Anschluss an das Faschingsfest beschäftigen sich die Gruppen mit der Fastenzeit und die frühlingshaften Veränderungen in der Natur werden beobachtet und erlebt.

Schon ab der kommenden Woche erfahren die Kinder Spannendes über das Leben Martin Luthers. Dieser Mann wird uns eine lange Zeit im Kindergarten begleiten.

Ich grüße herzlich aus dem Kindergarten,

Katrin Baciulis

 


 

Konzert unserer Kinder- und Jugendkantorei

 

Eine fast überfüllte Kirche, gute Stimmung, tolle Musik und einige Premieren: Das war unser Jahreskonzert der Kinder- und Jugendkantorei Großenheidorn am 17.02.2017.

Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass dieses Konzert ein ganz besonderes für unseren Chor werden könnte. Die Vorbereitungen dafür begannen schon im Sommer 2016, der Feinschliff wurde in einer Chorfreizeit im Januar 2017 in locker-disziplinierter Atmosphäre erarbeitet.

Alle unsere Erwartungen wurden weit übertroffen:

Noch nie hatten wir in Großenheidorn so viele Zuhörer. Einige Besucher mussten während der gesamten Zeit stehen, da sogar die eilig herbeigeschafften zusätzlichen Stühle nicht mehr ausreichten.

Erstmals wurde die Poetry-Slammerin Anne Stutzer in unser Programm eingebunden. Sie sorgte mit ihrem Gedicht „Metamorphose“ und ihrem ausdrucksstarken Vortrag für Gänsehaut.

Erstmals haben wir in einem Konzert eine durchgehende Tanzchoreographie aufgeführt und

erstmals präsentierten wir ein Lied taktsynchron zu einem Video.

Noch nie haben wir so eine „Megastimmung“ erlebt und durften wir so viele Spenden am Ausgang einsammeln.

Unser bestens aufgelegter Chorleiter Matthias Schwieger führte mit viel Humor und musikalischen Hintergrundinformationen durch das Programm. Aufgeteilt in vier Kategorien wurden Liebeslieder vorgetragen. Fast alle Lieder waren zweistimmig angelegt und wurden vom Chorleiter am Klavier begleitet. 6 Lieder wurden von Jana Schwieger virtuos am Schlagzeug bereichert, bei einem Lied spielte Pastor Dorow Gitarre. Die Zeit verging wie im Flug und viel zu schnell war das Konzert nach 90 Minuten beendet.

„Vor dem Konzert waren wir alle sehr aufgeregt,“ so die Sängerin Louisa Ott, „aber es überwog die Freude, die lange geprobten Stücke zu präsentieren. Zum Glück ist beim Konzert alles super gelaufen. In der Kirche war eine Megastimmung!“

Mit einem Liebeslied, welches in 8 Sprachen vorgetragen wurde, endete dieses Konzert: „Ich will’s in allen Sprachen für dich singen, auf allen Instrumenten zum Erklingen bringen: ich liebe Dich.“


Matthias Schwieger

 


 

Singen macht Spaß

 

Am ersten Märzwochenende 2017 trafen sich die Sängerinnen und Sänger des St. Thomas Kirchenchores im Pfarrhof Bergkirchen zu einer Chorfreizeit.

Unter der Leitung von Matthias Schwieger wurden neue Lieder erarbeitet, darunter ein Stück aus dem Elias - Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy, ein Choral, passend zur Osterzeit und ein Gopselrock. Geprobt wurde in unterschiedlichen Zusammensetzungen: den Stimmlagen entsprechend und natürlich mit allen gemeinsam.

Parallel zu den Proben arbeitete am Samstag eine Stimmbildnerin mit einzelnen Sängerinnen und Sängern. Es war das erste Mal, dass eine externe Stimmtrainerin engagiert worden war und im Vorfeld zeigte sich doch dieses oder jenes Unbehagen. Nach den Trainingseinheiten jedoch waren alle Teilnehmer begeistert und zufrieden und nahmen die Tipps und Ratschläge z.B. zur Verbesserung der Atmung oder zum Formen bestimmter Vokale sehr gern an.

Die Umsetzung der Arbeit der Stimmbildnerin konnte sofort am Sonntagmorgen ausprobiert werden, denn ein paar der neu erarbeiteten Lieder wurden im Gottesdienst in der St. Katharinen Kirche in Bergkirchen vorgetragen.

Die intensiven Probeneinheiten, bei denen auch viel gelacht wurde, gestalteten den Tagesablauf. Zum Feierabend (gegen 21.30 Uhr) ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Die Chorproben des St. Thomas Kirchenchores finden, wie gewohnt, immer donnerstags ab 20 Uhr im Thomashaus statt. Wir freuen uns über jeden neuen Sänger oder neue Sängerin!

Marlene Ehlerding